Sie sind hier:

Aktivitäten

Ortsseniorenleitung

Informationen

Allgemein:

Startseite

Termin Kalender

Impressum

 

Aus aktuellem Anlass hat die Ortsseniorenleitung Hannover am 26.04. 2017 zu ihrer Informationsveranstaltung den Verfassungsschutz zum Thema Salafismus nach Wunstorf eingeladen.

 

Zu diesem Thema, welches Landauf, Landab in unterschiedlicher Weise diskutiert wird, ob nun mit oder ohne ausreichende Kenntnis, begrüßte die Sprecherin der OSL Han. Ursula Vogel, Herrn Ziemann, einen Kenner der salafistischen Ausprägung.

Herr Ziemann stellt sich und die Nachrichtliche Behörde und deren Aufgaben kurz vor.

Ausdrücklich betonte Herr Ziemann, dass der Verfassungsschutz keinen Geheimdienstlichen Status und somit auch keine Exekutivbefugnisse besitzt, wie z.B. eine Polizeibehörde.

Herr Ziemann erläutert in seinem Vortrag zum Salafismus, das sich bis heute die unterschiedlichen Formen der islamistischen Ideologien herausgebildet haben.

Die islamistische Ideologie gibt es sowohl im sunnitischen als auch im schiitischen Islam. Der Salafismus lässt sich in eine politische und in eine jihadistische Ausprägung einordnen.

Während der politische sich auf eine intensive Missionierungstätigkeit konzentriert, setzen jihadistische Islamisten vor allem auf das Mittel Gewalt und Terror um ihre politischen Ziele durchzusetzen. Welche Auswirkungen das hatte sehen wir durch die Existenz des Islamischen Staates oder einem Kalifat.

Alle Entwicklungen im Islam wie etwa liberale Formen des Islams, die Vereinbarkeit mit der Demokratie oder die Gleichheit von Mann und Frau lehnen die Salafisten ab. Ungeachtet der unterschiedlichen Ideologien vom sunnitischen und schiitischen Islam lehnen sie  säkulare Staatssysteme als unislamisch ab.

In einem Videobeitrag wurde den Versammlungsteilnehmern vor Augen geführt, mit welchem Fanatismus Gräueltaten im Namen des Islams begangen werden.

Nach Beendung seines umfangreichen Referates, gibt Herr Ziemann nachdrücklich zu bedenken, dass wir nicht den Fehler begehen dürfen, alle hier lebenden Muslime unter Generalverdacht zu nehmen. Die überwiegende Mehrzahl lehnt diese Form des Islamismus ab.

Der Artikel 4 des Grundgesetzes gibt ihnen das Recht nach ihren Glauben zu leben.

Der Verfassungsschutz informiert die Politik über seine Erkenntnisse bezüglich Islamistische Bestrebungen, aber auch über den Links.- und Rechtsextremismus und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung.

Eine lebhafte und intensive Diskussion schloss sich nach Beendigung des Referates an.

Die Sprecherin der OSl bedankt sich bei Herrn Ziemannn für sein Engagement und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das große Interesse an diesem Thema und stellt fest, dass noch weitere Themen im Bereich des Extremismus von Herrn Ziemann vorgetragen werden könnten.

Sterben in Würde !

- Neuzeitliche Bestattungsformen

 

Am  22.02.2017 um 10:00 Uhr hatten sich die SeniorInnen des Ortsverbandes Hannover der EVG im" Calenberger Bauernstübchen" in Wunstorf versammelt.

Referent war Herr Wolfgang Garvens vom Bestattungsunternehmen Garvens.

Herr Garvens informierte in anschaulicher Art und Weise über Kosten, Lieferung und Leistungen sowie über Gebühren einer Bestattung.

Anschließend zählte er Arten der Bestattungen (Erd-, Urnen- und Seebestattungen) auf und erläuterte sie eingehend.

Bestattungsvorsorge wurde von ihm angeraten und umfangreich begründet.

Abschließend erwähnte Herr Garvens die Bestattungspflicht der Angehörigen.

Während des gesamten Vortrages ging Herr Garvens bereitwillig und mit viel Engagement auf die Fragen aus dem Plenum ein.

Die Vorsitzende der Ortssenioren Hannover, Ursula Vogel, bedankte sich bei Herrn Garvens für dessen hervorragenden Vortrag.

 

Text: Manfred Koszewski

Die Feuerwehr zu Gast bei den Senioren 

 

Zu ihrer ersten Informationsveranstaltung im Jahr 2017 hatte die  EVG Ortsseniorenleitung Hannover am 25. Januar 2017 zum Thema Haus- und Wohnungsbrandschutz geladen.

(Beispielfoto)

Zu diesem interessanten Thema wurde Herr Schmidt von der Berufsfeuerwehr Hannover eingeladen.

Herr Schmidt stellte zum Anfang seines Vortrages die wesentlichen Aufgaben einer Berufsfeuerwehr vor, welche zu allererst die Brandbekämpfung ist, aber auch der Katastropheneinsatz, die Prävention und der Rettungsdienst.

 

Schwerpunktmäßig erläuterte Herr Schmidt die häufigsten Brandursachen im Haushalt  und das Verhalten im Brandfall sehr eindrucksvoll.

Jeden Monat sterben Menschen verursacht durch Brände. Die meisten davon in den eigenen vier Wänden, zwei Drittel sterben im Schlaf durch Rauchvergiftung.

Ein Großteil dieser Unfälle hätte verhindert werden können durch das Installieren von Rauchmeldern. Rauchmelder retten Leben, wenn sie denn auch regelmäßig gewartet werden - so die nachdrückliche Mahnung von Herrn Schmidt.

Eine nachhaltige Anmerkung von Hr. Schmidt war auch die Notrufmeldung an die Feuerwehr. Es sei für die Einsatzzentrale sehr hilfreich, wenn auf kurze Fragen auch nur kurze Antworten gegeben würden. Langwierige Erklärungen verzögern nur den notwendigen Einsatz.

 

Mit noch vielen sachdienlichen Hinweisen und Tipps zur Schadensverhütung schloss die Vorsitzende der Ortsseniorenleitung Hannover, Ursula Vogel, die Versammlung.

 

Text: Ursula Vogel

 

 

Grünkohlessen in Haste

 

Am 01.12.2016 haben sich die Seniorinnen und Senioren der EVG zu einer Informationsveranstaltung im Gasthaus Seegers getroffen. Zu dieser vorweihnachtlichen Veranstaltung hat die Ortsseniorenleitung (OSL) Hannover mit anschließendem Grünkohlessen eingeladen.

 

Thema dieser Veranstaltung war die Geschichte der Eisenbahner-gewerkschaft zu dem der ehem. Gewerkschaftssekretär Friedel Rehwinkel als Referent gewonnen werden konnte.

Als Einleitung sagte Kollege Rehwinkel, dass es an der Zeit ist, dass die Mitglieder der EVG die Geschichte ihrer Gewerkschaft kennen lernen. Am 08.12.1896 wurde in Hamburg die Eisenbahnergewerkschaft gegründet. Dies bedeutete jedoch nicht, dass nun die Ungerechtigkeit beendet war. Die Repressalien, die Entbehrungen aber auch Verfolgungen dauerten noch jahrelang an.

Mit sehr eindrucksvollen Worten, als auch an Hand von Dokumentarischen Beispielen hat Kollege Rehwinkel seinen Vortrag den zahlreichen Teilnehmern näher gebracht. Wobei das Zitat "ohne Vergangenheit keine Zukunft" in Erinnerung bleiben wird. Die Vorsitzender der OSL Hannover, Ursula Vogel, dankte dem Kollegen Rehwinkel für seinen informationsreichen Vortrag und ist sich sicher, dass dies nicht das letzte Mal gewesen sein wird.

Mit dem Wunsch nach einem besinnlichen Weihnachtsfest und einem guten Rutsch ins neue Jahr, beendete Kollegin Vogel die Versammlung.

 

Text: Helmut Haase

Die Polizei zu Gast bei den Senioren in Wunstorf 

 

Das Thema der Versammlung am 31. August 2016 war die Sicherheit und Schutz  der Seniorinnen und Senioren vor Kriminalität im Alltag.

Die Ortsseniorenleitung (OSL) Hannover hat zu diesem Thema die  Polizeioberkommissarin Frau Silke Gotschalk von der Polizeidirektion Hannover eingeladen, welche von der Vorsitzenden der OSL, Ursula Vogel, freundlich begrüßt wurde. Nach kurzer Vorstellung ihrer Person begann Frau Gotschalk mit einem wichtigen Hinweis: Woran erkennt man einen "echten" Polizeibeamten?  Nicht allen Teilnehmern waren die echten Insignien der Polizei geläufig. Also Vorsicht vor falschen Polizisten oder anderen Amtsträgern. Des Weiteren stellte Frau Gotschalk eine Vielzahl von Tricks und Betrügereien vor und gab zu allen wichtige Ratschläge, wie man sich in verfänglichen Situationen verhalten sollte. Ein gesundes Misstrauen in allen Bereichen ist immer noch der beste Schutz. Frau Gotschalk stand im Anschluss ihres Vortrages für viele Fragen zur Verfügung. Diese Möglichkeit wurde von den Seniorinnen und Senioren auch gerne genutzt.

 

Auf dem Foto: Frau Gotschalk (li) und Ursula Vogel, Vorsitzender der OSL Hannover Foto und Text: Helmut Haase

Die Senioren des Ortsverbandes Hannover haben einen neuen Seniorenvorstand gewählt.

27. Juli 2016 - Entsprechend der Satzung der EVG wird im Jahr vor dem großen Gewerkschaftstag der Seniorenvorstand gewählt.

In einer sehr gut besuchten Mitgliederversammlung konnte die Vorsitzende der Ortsseniorenleitung Hannover, Ursula Vogel, den Vorsitzenden des Ortsverbandes Hannover, Karl Eickmeier, begrüßen.

Kollege Eickmeier gab einen Kurzbericht über den Sachstand  der Ausschreibung der S-Bahn und den Neubau Lister Dreieck in welchem die Deutsche Bahn mit ca. 1200 Mitarbeiter einziehen will.

Mit einem Dank an den scheidenden Seniorenvorstand wurden anschließend unter der sachkundigen Leitung von Rolf Marscholeck die Neuwahlen durchgeführt.

Im Anschluss trat der neugewählte Seniorenvorstand zu einer konstituierenden Sitzung zusammen.

v.l.: Friedrich Wedekind, Helmut Haase, Ursula Vogel, Manfred Koszewski 

Es wurde Ursula Vogel einstimmig wieder zur Vorsitzenden gewählt.

Auch die weiteren Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt.

Manfred Koszewski wurde zum Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, für die Finanzen wird weiterhin Helmut Haase zuständig sein und als Schriftführer ist Friedrich Wedekind gewählt worden. Text und Foto: Helmut Haase.

Die Senioren des Ortsverbandes Hannover im Ammerland

 

Das Seminar der EVG Senioren vom 26. bis 30. Juni 2016 in Bad Zwischenahn wurde von der Ortsseniorenleitung Hannover organisiert.

In angenehmer Umgebung, sowohl in der Unterbringung als auch landschaftlich, waren alle Voraussetzungen für ein konstruktives Seminar geschaffen.

Für die Veranstaltung waren sozialpolitische Themen geplant, zu denen Matthias Zeymer von der  Abteilung Sozialpolitik der EVG eingeladen wurde.

Ein immer aktuelles Thema sind die Fahrvergünstigungen, welche durch die Ankündigung einer Erhöhung der Fahrpreise, auch Auswirkung auf den geldwerten Vorteil haben wird. Mit einer Veränderung der freiwilligen Zuzahlung ist zu rechnen. Auch das neue bzw. überarbeitete Pflegegesetz wurde vom Kollegen Zeymer in Auszügen vorgetragen. Sowohl gute als auch weniger gute Veränderungen beinhaltet das Gesetz. Ganz sicher ist, dass die Beiträge zur Pflegeversicherung erhöht werden.

Eine Premiere feierte die digitale Stadtführung von  Bad Zwischenahn, die Herr Rohde mit großem Engagement vorgetragen hat.             

Eine Fahrt mit der "Molli" durch die sehr große Baumschule und der Parkanlage, sowie ein Abstecher über das Zwischenahner Meer in eine Aal-Räucherei, rundete dieses Seminar zur vollen Zufriedenheit aller Teilnehmer ab.   Text und Foto: Helmut Haase  

 

EVG Seniorenversammlung in Wunstorf

 

 

Am 01.06.2016 referierte ein alter Bekannter, Klaus Reimer, vor ca. 60 Seniorinnen und Senioren in Wunstorf im Gasthaus Calenberger Hof über Themen die in aller Mund sind, jedoch von der Mehrzahl der Anwesenden noch nicht in die Tat umgesetzt worden sind.

Klaus Reimer wurde vom Stellv. Vorsitzenden der Ortsseniorenleitung Hannover, Heinz Lahmann, sowie den zahlreichen Seniorinnen und Senioren begrüßt. K. Reimer begann mit dem Thema Schenken, Erben und Vererben. Nach dem Urteil des BGH von 2006 bezüglich des Erblassgesetzes wurde die Bundesregierung aufgefordert, dieses zu überarbeiten. Danach ergeben sich in der Gesetzeslage doch eine Reihe von Veränderungen, sowohl für den Erben als auch für den Vererber.

Klaus Reimer erläuterte bildhaft die komplizierte Rechtslage der gesetzlichen Erbfolge. Des Weitern wurde aufgelistet welche Stolpersteine es beim Aufsetzen des Testamentes gibt. Die Erbschaft anzutreten bedeutet auch sich Gedanken darüber zu machen in welcher Höhe die Erbschaftssteuer, aber auch eine Schenkungssteuer zu entrichten ist. Auch zu diesem Punkt gab es die nötigen Informationen.

Das nächste Thema, Patientenverfügung und der Vorsorgevollmacht, stand unter dem Motto Heute schon an Morgen denken .

Klaus Reimer weist dringend darauf hin, dieses Thema ernst zu nehmen. Traurige Nachrichten im Bekannten und Freundeskreis weisen immer wieder darauf hin, dass durch  das Fehlen von Verfügungen und Vollmachten die Hinterbliebenen in große Schwierigkeiten geraten. Mit dem Hinweis auf die Rechtslage bezüglich des BGH-Urteils ist jeder berechtigt seinen Willen über Patienten- und Betreuungsverfügung als auch eine Vorsorgevollmacht selber schriftlich niederzulegen, die auch rechtlich anerkannt wird.

Entsprechende Formulare finden sich im Ratgeber der EVG, im Internet und bei öffentlichen Ämtern.

In einer angeregten Diskussion zu diesen sehr komplexen Themenblock gab Klaus Reimer noch den einen oder anderen nützlichen Hinweis.

Heinz Lahmann dankte Kollegen Reimer für dieses umfangreiche Referat und den zahlreichen Anwesenden für die Diskussionsbeteiligung.

Text und Foto: Helmut Haase
 

Foto (vlnr): Peter Kuczora (DEVK), Ursula Vogel, Heinz Lahmann, Helmut Haase

Seniorengruppe  Hannover

Informationsveranstaltung über Rechtsschutz in Wunstorf

 

Am 27.04.2016 begrüßte die Vorsitzende der Ortsseniorenleitung Hannover, Ursula Vogel, wieder zahlreiche Seniorinnen und Senioren zum interessanten Thema "Rechtsschutz". Als Referent wurde Peter Kuczora von der DEVK gewonnen, welcher von der Kollegin Vogel herzlich begrüßt wurde.

Peter Kuczora ist bei vielen Anwesenden kein Unbekannter, da er viele Jahre im Bezirk Niedersachsen als Gewerkschaftssekretär gewirkt hat.

Bevor Kollege Kuczora zum Thema Rechtsschutz referiert, erinnert er daran, dass es Eisenbahner waren die die Versorgungseinrichtungen BSW, DEVK als auch die Eisenbahn-Spar und Darlehenskasse gegründet haben.

Sein Wunsch ist, dass diese Einrichtungen in den Führungsspitzen immer mit Personen besetzt werden, die diese Historie zu würdigen wissen und in ihre wirtschaftlichen Entscheidungen auch berücksichtigen.

Kollege Kuczora fährt in seinem Referat fort, in dem er ausführt, dass es kein Geheimnis ist, dass die Rechtsschutzkosten weiter steigen werden. Zigtausend Verfahren landen vor den Zivilgerichten.

Jedoch haben nur etwa 40% der Deutschen Haushalte eine Rechtsschutzpolice. Für die einen sind die Policen zu teuer und für andere ist das finanzielle Risiko bei einem Verfahren zu hoch.

Deshalb brauchen die Versicherungsnehmer eine Orientierung, sagte Kollege Kuczora. Die DEVK bietet den Gewerkschaftsmitgliedern ein umfangreiches Rechtsschutzpaket an, welches auf drei Säulen beruht.

Im Einzelnen stellt Kollege Kuczora ausführlich die Leistungen des jeweiligen Rechtsschutzpaketes vor. Darüber hinaus erläuterte er die finanziellen Vorteile für die Gewerkschaftsmitglieder. Ursula Vogel dankte dem Kollegen Kuczora für seine umfangreichen Informationen bezüglich Rechtsschutz und bei den Seniorinnen und Senioren für die lebhafte Diskussion.

Foto und Text: Helmut Haase

Seniorengruppe Hannover

Informationsveranstaltung am 24.02.2016 in Wunstorf

Foto: (vlnr) Peter Strüber, Ursula Vogel, Helmut Haase, Heinz Lahmann

Die Vorsitzende der Ortsseniorenleitung, Ursula Vogel, begrüßte die Seniorinnen und Senioren, die wieder zahlreich vertreten waren. Als Referenten hieß Sie,

Peter Strüber, den Geschäftsstellenleiter der EVG Hannover, willkommen. Es ist gute Tradition, dass zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen der Geschäftsstellenleiter der EVG Hannover die Mitglieder informiert. Seine Themen handelten zum einen von den bevorstehenden Organwahlen, schon im Hinblick auf den Gewerkschaftstag 2017, welche auch für die Senioren von Bedeutung sind. Zumal im Seniorenbereich die Mitgliederzahlen, mehrheitlich aus Altersgründen, zurückgegangen sind. Im Bereich der aktiven Mitglieder waren Austritte der hauptsächliche Grund für Mitgliederschwund. Dies sei, laut Peter Strüber, nicht nur ein Problem der EVG, sondern der gesamten Gewerkschaftsbewegung.

Ein weiteres und hochaktuelles Thema war die Verkehrspolitik der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) sowie der DB AG im Hinblick auf den Personalübergang bei einem Betreiberwechsel. Im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung wird es künftig heißen: Eine Behörde, die Verkehrsleistungen ausschreibt und vergibt, solle den neuen Betreiber verpflichten, vorrangig die Beschäftigten des bisherigen Betriebes zu übernehmen. Damit werde der Schutz der Beschäftigten erheblich verstärkt, sagte Kollege Strüber.

Weitere Themen waren neben der Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen im Zugbegleitdienst auch die anstehenden Personaldiskussionen wegen Auftragsrückgang bei DB Schenker Rail, die die Arbeitnehmervertretungen noch erheblich beschäftigen werden, führte Kollege Strüber aus.

Ursula Vogel dankte dem Kollegen Strüber für seinen umfangreichen Vortrag und stellte fest, dass die Diskussion gezeigt hat, dass die Senioren noch großes Interesse an ihrer Eisenbahn haben.

Text und Foto: Helmut Haase

 

Ortssenioren Hannover - 1. Informationsveranstaltung am 27.01.2016 in Wunstorf

Am 27.01.2016 hat der Vorstand der Ortsseniorenleitung Hannover zur 1. Info-Versammlung nach Wunstorf eingeladen und wieder waren über 50 Seniorinnen und Senioren erschienen.

Als Referent begrüßte die Vorsitzende Ursula Vogel den Versichertensprecher der Knappschaft Bahn-See, Hans Jürgen Dorneau.

 

Kollege Dorneau spannte einen großen Bogen über soziale Themen, z.B. über bezahlbares Wohnen, nicht nur für Alleinerziehende, sondern auch für Rentnerinnen u. Rentner. Ganz aktuell wurde auch über die drohende Altersarmut gesprochen.

Auf Grund der zu erwartenden Mehrausgaben in 2016 von insgesamt 220 Mrd. hat der Verwaltungsrat beschlossen, den Zusatzbeitrag anzuheben. Kollege Dorneau begründete diese wenig populäre Maßnahme ausführlich und stellte auch die zusätzlichen Ausgaben vor, die sich auch auf die Beitragserhöhungen auswirken. Unter Anderem wurden neue ID-Karten angeordnet.

 

Auch im Hinblick auf die Pflegeversicherung werden durch die Beschlüsse der Bundesregierung ab 2017 deutliche Veränderungen zu erwarten sein.

Deshalb wird die Diskussion in den Gewerkschaften nach Wiedereinführung der Parität in der Beitragserhebung zur Sozialversicherung immer lauter.

Ein weiteres Thema war die zu erwartende Rentenerhöhung zum 01.07. dieses Jahres, wobei die Verordnung der Bundesregierung noch aussteht.

 

Die Vorsitzende der Ortsseniorenleitung Hannover, Ursula Vogel, bedankte sich beim Kollege Dorneau für einen sehr informationsreichen Vortrag und bei den Seniorinnen und Senioren für das zahlreiche Erscheinen und die rege Diskussion. Von Helmut Haase

 

Auf dem Foto: (vlnr. Ursula Vogel (Vorsitzende), Heinz Lahmann (stellv. Vorsitzender), Hans Jürgen Dorneau)

 

Gewerkschaftsarbeit heißt immer am Mitglied bleiben...