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Die Vorsitzenden

So fing alles an

Alexander Kirchner

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(beim Gewerkschaftstag 18. Gewerkschaftstag in Berlin 23.-27.11.08 gewählt worden)

Geboren 21.08.1956, verheiratet, eine Tochter.

1973 Ausbildung im Ausbesserungswerk Limburg zum Energieanlagenelektroniker, danach Beschäftigung in der Werksunterhaltung.
1974 Jugendvertreter, später Personalrat,

von 1983 bis 1990 freigestellt beim Bezirkspersonalrat Frankfurt am Main.

1991 bis heute Gewerkschaftssekretär bei der TRANSNET Gewerkschaft GdED.
Dort tätig in der Unterstützung bei der Aufbauphase der Personalrätearbeit in den neuen Bundesländern.

Danach in der zentralen Betreuung der Personal- und Betriebsrätearbeit tätig und anschließend als Tarifsekretär bzw. Abteilungsleiter in der zentralen Tarifabteilung des Hauptvorstandes eingesetzt.

Nach einer Tätigkeit als Vorstandssekretär ist Alexander Kirchner seit Juni 2000 Mitglied des Erweiterten Vorstandes. Dort gehörten zu seinem Verantwortungsbereich unter anderem die Bereiche Station&Service, DBImm, ARCOR, TLC und IDG, dvm, AHS, die Werke des Bereichs TI und die DB-Vermittlung bis Ende 2001.

2002 übernahm er für die Tarifpolitik der TRANSNET, die Region Bayern und aus der Branche Service und Kommunikation die Bereiche Werke und Telekommunikation die Verantwortung.

Nach der neuen Aufteilung der Geschäftsordnung des Erweiterten Vorstandes im Oktober 2003 ist er zuständig für die Tarifpolitik und Beamtenpolitik der TRANSNET sowie für die Region Bayern.

2008 TRANSNET-Vorsitzender Alexander KirchnerTRANSNET wird aus dem Gewerkschaftstag gestärkt hervorgehen – so der neue Vorsitzende Alexander Kirchner in seinem Grundsatzreferat. „Außenstehende sind davon ausgegangen, dass dieser Kongress die Krise der TRANSNET nicht nur deutlich machen, sondern noch verstärken werde. Aber die Arbeitgeberseite hat wahrgenommen, dass TRANSNET auch in schwierigen Zeiten zusammenstehen und Geschlossenheit beweisen kann und dass man mit Geschlossenheit Krisen überwinden kann.“
TRANSNET werde sich künftig noch stärker auf die spezifischen Interessenlagen der Mitglieder konzentrieren. „Wir müssen vom Mitglied her denken und handeln. Das muss die Maxime in allen Punkten sein, die wir bearbeiten. Unser Auftrag ist nicht, den Mitgliedern zu sagen, was sie zu denken haben. Nein, wir müssen zuhören und das, was wir hören, in gewerkschaftliches Handeln umsetzen.“
Kirchner appellierte an die Geschlossenheit der Organisation. „Wir sind für eine Kultur der Offenheit und der klaren Diskussionen. Unterschiedliche Meinungen sind gut. Aber nach außen darf für diese Organisation nur reden, wer sich an die Beschlüsse hält.“
Für die künftige Arbeit der TRANSNET seien drei zentrale Positionen von Bedeutung, so Kirchner weiter: Der Wettbewerb in der Verkehrsbranche darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden Wir müssen dafür sorgen, dass nicht die Bahn AG, sondern das gesamte System Schiene die Investitionsmittel bekommt, die es braucht. „Wir engagieren uns nicht nur für die Interessen der Beschäftigten, sondern für eine ökologische Verkehrspolitik.“ Der integrierte Konzern ist weiterhin wichtig – nicht als Selbstzweck, sondern weil an ihm soziale Bedingungen und langjährig erworbene Ansprüche hängen. „Wir wollen vom Eigentümer Bund wissen: Welche Rolle soll die DB AG in einem wachsenden globalen Mobilitätsmarkt spielen?“ Tarifpolitik sei weiterhin das Kernfeld gewerkschaftlichen Handelns. Hierbei komme es entscheidend auf Solidarität und Aktionsfähigkeit an. „Wer glaubt, er muss auf Kosten anderer für eine bestimmte Berufsgruppe etwas herausholen, der hat bei uns keinen Platz, den wollen wir gar nicht organisieren.“
Kirchner schloss sein Referat mit persönlichen Worten. „Ich will nicht der letzte Vorsitzende dieser Organisation sein. Unsere Branche hat eine Zukunft – und wir haben eine Zukunft, wenn wir die Chancen in unserem Bereich nutzen und gemeinsam handeln. Diese Organisation wird hoffentlich noch viele Vorsitzende nach mir haben. In diesem Sinne möchte ich arbeiten.“

Quelle: evg-online.org

Gewerkschaftsarbeit heißt immer am Mitglied bleiben...