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Chancengleichheit *)
Ein Ziel und viele Themen. Das Thema Chancengleichheit berührt alle Themen der Arbeitswelt. Nicht zu letzt dank des Einsatzes der Gewerkschaften ist in den vergangenen Jahren viel dafür getan worden, mehr Chancengleichheit für Frauen und Männer herzustellen. Aber es bleibt noch immer viel zu tun:

Ausbildung
Die Politik der beruflichen Chancengleichheit darf nicht erst im Betrieb anfangen. Denn obwohl junge Frauen heute über eine gute Schulbildung verfügen und dabei inzwischen besser abschneiden als die Jungen (54,8% der Abiturienten sind weiblich, sind sie nach der Schule doch überproportional häufig in "typisch weiblichen Berufs- oder Studienfächern" zu finden....

Qualifizierung und Weiterbildung
Die Möglichkeiten, an beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen teilzunehmen, sind nach wie vor ungleich verteilt. Sie hängen nicht nur von der jeweiligen Betriebsgröße und der Stellung im Beruf ab, sondern auch von Alter, Nationalität oder Geschlecht. Weiterbildung ist eine wichtige Vorraussetzung für berufliche Weiterentwicklung und Aufstieg....

Bildungsarbeit
Chancengleichheit und Gender Mainstreaming sind selbstverständlich Bildungsthemen. Die EVG steht dazu, dass Chancengleichheit in keinem gewerkschaftlichen Handlungsfeld vergessen werden darf. Seminare und Bildungsmaterial beinhalten daher immer auch Aspekte der Chancengleichheit.

Entgelt
"Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" und "Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit" sind alte gewerkschaftliche Forderungen. Aber leider ist unterschiedliche Bezahlung noch immer Realität. Natürlich gibt es viele Gründe für die Einkommensunterschiede von Frauen und Männern wie unterschiedliche Ausbildung, Arbeitsinhalte und Verantwortung im Job. Trotzdem gehen vorsichtige Schätzungen von einer Entgelt-Diskriminierung in Höhe von etwa 15 % aus. Die Politik der EVG zielt deshalb auf die Abschaffung versteckter Diskriminierung genau so wie auf einen Berufsalltag, in dem Frauen und Männer die gleichen Chancen für beruflichen Aufstieg und gute Bezahlung haben.

Arbeitszeit und Arbeitsort
Seit dem 1. Januar 2001 ist das Recht auf Teilzeit gesetzlich verankert. Trotzdem gibt es auch beim Thema Arbeitszeit noch viele Hürden zu überwinden. In der Praxis ist eine Teilzeitbeschäftigung noch immer ein Handicap für den beruflichen Aufstieg. Und die Vorstellung, dass verkürzte Arbeitszeit auch ein Modell für Männer oder Beschäftigte in Führungspositionen ist, stößt immer noch auf Ablehnung und Vorurteile. Teilzeit darf keine berufliche Sackgasse sein. Das muss für Frauen und Männer gleichermaßen gelten, unabhängig von ihrer beruflichen Position. Dafür steht EVG....

Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Die Fortschritte im Bereich der Teilzeitarbeit haben neue Möglichkeiten für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht. So ist z. B. auch eine Teilzeitbeschäftigung während der Elternzeit möglich, was auch dazu beiträgt, den beruflichen Wiedereinstieg zu erleichtern. Ein leichterer Wiedereinstieg und Themen wie z.B. Kinderbetreuung, ohne die eine Fortsetzung des beruflichen Werdegangs kaum zu verwirklichen ist, bleiben nach wie vor aktuell. EVG steht für eine Politik, die Frauen wie Männern gleichermaßen ermöglicht, Beruf und Familie mit einander zu vereinbaren.

Sexuelle Belästigung und Gewalt
Die Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten gehört zu den gesetzlich verankerten Arbeitgeberpflichten. Trotzdem sind Frauen heute noch immer nicht vor sexueller Belästigung sicher. 93% aller berufstätigen Frauen waren bereits mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz konfrontiert, z. B. jede dritte Frau mit Po-Kneifen oder pornographischen Bildern. Sexuelle Belästigung ist längst im Beschäftigtenschutzgesetz definiert und auch ein Straftatbestand, trotzdem ist hier noch viel zu tun. EVG kämpft für eine solidarische Arbeitswelt, in der sich Frauen und Männer frei entwickeln und entfalten können.

Gewerkschaftsarbeit heißt immer am Mitglied bleiben...